Haartransplantation

Das HAARZENTRUM Dr. Strasser bietet ihnen moderne Behandlungen (medizinisch konservativ, kosmetisch und chirurgisch) bei Haarausfall. Die fachärztliche Qualifikation neben kontinuierlicher Fortbildung und der Einsatz innovativer Methoden sind die Grundlage für hervorragende Ergebnisse.

Als Haarchirurg ist Dr. Strasser Mitglied in relevanten medizinischen Fachgesellschaften, wie z. B. der Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie Deutschland GÄCD e.V. und dem Verband Deutscher Haarchirurgen VDHC e.V.

Wir behandeln Haarausfall mit bewährten, medizinisch abgesicherten Methoden oder Therapien. Haartransplantationen werden entsprechend den nationalen und internationalen Standards der Europäischen (ESHRS) und der Internationalen Gesellschaft für Haarchirurgie (ISHRS) durchgeführt.

Glatzenbildung, Halbglatze, Geheimratsecken und eine „hohe Stirn“ können viele Ursachen haben. Trotz diverser Ansätze alternativer Methoden und Hausmittel kann häufig nur die Transplantation von Eigenhaar entscheidend zur Besserung des Erscheinungsbildes beitragen.

Im Prinzip ist es eine „logische Methode“ unter dem Aspekt, dass ihre eigenen Haare verwendet werden, im Gegensatz zu künstlichen Materialien wie „Kunststoffhaar“ oder der jahrelangen Einnahme von Medikamenten mit zum Teil erheblichen, irreversiblen Nebenwirkungen.

Als Ergebnis sollte eine gleichmäßige Haardichte erreicht werden. Die Dichte im transplantierten Gebiet (Empfängerseite) hängt von der Dichte des Spenderareals und dem Grad der Glatzenbildung ab.

Inhalte


Kurzüberblick

Eine Haartransplantation ist die aktuell einzige verlässliche chirurgische Methode, kahlen Stellen wie Geheimratsecken, Halbglatze, Tonsur oder anderen Formen des Haarverlustes beizukommen.

Moderne Methoden wie Transplantation von follikulären Einheiten (FUT) oder Einzelwurzel-extraktion und Transplantation (FUE) erzielen erstaunliche Ergebnisse. Dabei sind die ästhetischen Erfolge heutzutage weit überzeugender als noch vor vielen Jahren.

Möglich ist das Verpflanzen von Follikulären Einheiten (engl. Follicular Units FU), also Einheiten einzelner Haar-Wurzeln von 1 - 4 Haaren (bzw. Haarinseln).

Die Frage lautet nicht, welche Methode die Beste ist, sondern welche Methode für Sie als Patient das beste Ergebnis liefert. Hier ist die Erfahrung, Spezialisierung als auch Gespür vom Arzt gefragt.

Bei den Kosten beginnen die Preise je nach Umfang bei ca. 3.000.- EUR. Mit unserem Standort im Südosten von Bayern können wir faire Konditionen liefern bei hohen medizinischen Standards.


Vorteile

Es gibt einige Vorteile gegenüber einer konservativen und alternativen Therapie, welche auch oft Kosten und Zeit beinhalten. Das Ergebnis ist der operativen Lösung ist vorhersehbar und tritt ein. An der Stelle, die durch den Haarausfall betroffen war, sind wieder Haare.

Verpflanzte Eigenhaare fallen nicht mehr aus. Das Verfahren ist bewährt und es bestehen Erfahrungen bei den Haar-Chirurgen und Spezialisten.

Keine alternative Methode auf Wirkstoffen wie Finasterid, welche Nebenwirkungen entfalten können wie z. B. Libido Störung.

Sie haben ein höheres psychologisches Wohlbefinden und eine kalkulierbare Lösung.


Erfahrungen

Für den spezialisierten Haarchirurgen sind neben chirurgischen Fähigkeiten und Erfahrungen auch eine hohe Sensibilität für die Strukturen an Haut und Haaren von Bedeutung. Außerdem sollten im Rahmen der Planung einer OP medizinische Ursachen im Vorfeld geklärt werden.

Dr. Strasser hat seit mehr als 20 Jahren Erfahrungen auf dem Gebiet der Eigenhaartransplantation und viele hundert Patienten behandelt. Auf Wunsch werden wir Ihnen detailliert die Möglichkeiten erklären – auch anhand von Vorher / Nachher Bildern – wie man Geheimratsecken, Halb- oder Tonsur-Glatzen erfolgreich behandelt.


Kosten

Bei der chirurgischen Transplantation von Haaren gibt es keine einheitlichen Standardkosten. Es werden allgemein 7 verschiedene Typologien an Haarausfall definiert.

Hinzu kommen spezielle Patientenwünsche, individuelle Voraussetzungen sowie Kosten einer möglichen Voruntersuchung und Laborbefunden.

Die schnellste und einfachste Möglichkeit für Sie ist unser Haarrechner:

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Sie erhalten unverbindlich und gratis ein Angebot.


Transplantation Eigenhaar

Wie funktioniert die Eigenhaar-Transplantation?

Zu Anfang wird von der behaarten Kopfhaut im Bereich des Hinterkopfes oder der unteren Schläfenregion ein kleiner Hautstreifen entnommen. Aus diesem Gewebe werden mit Hilfe spezieller mikrochirurgischer Techniken Mikro- und Miniimplantate (mit einzelnen Haarwurzeln) gewonnen. Die Ränder der Entnahmestelle werden so vernäht, dass die später entstehende Narbe vollständig von den darüber wachsenden Haaren verdeckt wird und somit unsichtbar bleibt.

Gleichzeitig wird in feinster Präzisionsarbeit der haartragende Hautstreifen unter dem Mikroskop in einzelne Haar-Transplantate (Grafts) präpariert. Anschließend werden diese Grafts mittels spezieller Mikro-Instrumente nach der Vorbereitung des Empfänger-Areals eingepflanzt (s. Abb.).

Diese Technik stellt einen Durchbruch in der Haarchirurgie dar. Während ältere Techniken oft zu unbefriedigenden Ergebnissen führten, lässt sich jetzt durch Verwendung von Mikro- und Miniimplantaten verschiedener Größen (1 - 4 Haare) ein natürliches und ästhetisches Erscheinungsbild herstellen.

Eingesetzte Haare fallen nicht wieder aus!

Es dauert etwa 12 bis 16 Wochen, bis aus den eingesetzten Haarwurzeln die „neuen Haare“ sichtbar werden. Gewöhnlich beginnen alle eingesetzten Implantate auch zu wachsen.

Die transplantierten Haar-Wurzeln behalten ihre bisherige genetische Wachstumsprogrammierung (das männliche Hormon Testosteron wirkt nicht an den transplantierten Haarwurzeln) auch am „neuen Standort“ lebenslang bei und fallen deshalb nicht wieder aus, solange der Haarkranz bzw. die untere Schläfenregion (Spenderregion) erhalten bleibt.


Ablauf einer Haarverpflanzung

Grundsätzlich wird bei uns die Haarverpflanzung ambulant in örtlicher Betäubung (auf Wunsch auch im Dämmerschlaf) durchgeführt. Der Patient ist somit während des gesamten Eingriffs schmerzfrei und bei Bewusstsein.

Die Operationsdauer beträgt je nach Ausmaß zwischen einer und vier Stunden. Zur Zeitverkürzung sehen sich viele Patienten ein Video Ihrer Wahl an.

Bereits 30 bis 45 min nach dem Eingriff kann der Patient die Klinik wieder verlassen (oder besser abgeholt werden). Je nach Art und Ausmaß des Haarverlustes sind insgesamt zwischen einer und drei Sitzungen nötig.

Für wen empfiehlt sich die Haartransplantation?

Auch jüngere Patienten unter 30 können sich dieser Methode unterziehen, keinesfalls muss man bis zum Vollbild einer Glatze abwarten. Bei jüngeren Patienten empfehlen wir zur Vorbeugung das Medikament Minoxidil.

Ein vollständiger Haarausfall (nur Haarkranz) kann chirurgisch natürlich nicht mehr zur Gänze behoben werden. Ideal eignen sich Patienten mit begrenztem Haarausfall auf der Stirnregion, bei Geheimratsecken und im Haarwirbelbereich (Tonsur- oder Mönchsglatze), bei gleichzeitig noch gutem Haarwuchs am Hinterkopf.

Auch bei Patienten mit weniger kräftigem Haarwuchs kann durch eine professionell gestaltete Haarlinie im Stirnbereich ein natürliches und ästhetisches Aussehen erzeugt werden.

Welche Nachbehandlung ist erforderlich?

Bereits einen Tag nach der OP-Sitzung können die Haare mit einem speziellen Shampoo gewaschen werden. Für zwei Monate sollte man extreme Sonneneinstrahlung vermeiden.

Da die leichten Spuren einige Tage sichtbar sind, empfehlen wir unseren Patienten, eine locker sitzende Kopfbedeckung zu tragen (Baseball-Cap). Die Entfernung der Hautfäden sollte nicht vor dem 14. postoperativen Tag erfolgen.

OP-Informationen

Sachverhalt Beschreibung
Vorbereitung

Rechtzeitige Beratung einplanen

Kaschierung?

Haarausfalldiagnostik Trichodensitometrie? Laborwerte
OP-Dauer 1 – 4 Stunden (je nach Umfang)
Anästhesie örtliche Betäubung, auf Wunsch Dämmerschlaf und/oder Analgosedierung
Aufenthalt ambulanter Eingriff (wegen möglicher Verkehrsuntüchtigkeit Abholung einplanen)
Arbeitsunfähig 0 – 1Tag(e)
Gesellschaftsfähig nach 1 – 2 Tage(n)
Sport nach 1 - 2 Wochen

Alternative Methoden

Es gibt zahlreiche Methoden, sowohl medizinisch als auch mit bewährten Hausmitteln. Dr. Strasser empfiehlt, solche Alternativen zu prüfen.

Dazu gehört auch das Überdenken von Lebensgewohnheiten und ggf. die Bereitschaft, diese zu ändern. Als Beispiele sind zu nennen: Alkoholkonsum, Rauchen, einseitige Ernährung, Umweltgifte, Medikamente sowie mechanische Belastungen der Kopfhaut.

Alternative Methoden


Risiken und Nebenwirkungen

Als seriöse Praxis ist es uns wichtig, Sie auch über Risiken und Nebenwirkungen zu informieren, die grundsätzlich bei jedem operativen Eingriff auftreten können.

Anders als bei großen plastischen Operationen, sind im Vergleich dazu die Risiken bei einer Haarverpflanzung sehr gering und überschaubar.

Wir klären Sie entsprechend den nationalen und internationalen Richtlinien umfassend auf. Gerne beantworten wir Ihre Fragen hierzu.


Schlussbetrachtung

Für kahle Stellen gibt es eine chirurgische Lösung mit wissenschaftlich fundierten und reproduzierbaren Ergebnissen. Wichtig ist uns eine realistische Selbsteinschätzung Ihrer Situation.

Wir besprechen mit Ihnen die Sinnhaftigkeit der chirurgischen Schritte im Hinblick auf ein mögliches Fortschreiten des Haarausfalls.