Alternative Mittel

Ist man von Haarausfall (Alopezie) betroffen, werden zahlreiche Methoden erwogen, auf alternative und natürliche Weise den Haarverlust zu stoppen.

Bei krankheitsbedingtem Haarausfall sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen und sich entsprechend untersuchen lassen.

Im Haarzentrum Dr. Strasser sieht man dies als ersten Ansatz, bevor chirurgische Haarverpflanzungen vorgenommen werden. Sind jedoch schon viele Haare verloren, gibt es derzeit keine Mittel, die das Haar wieder in vollen Umfang wachsen lassen.

Bei krankheitsbedingten Haarausfall sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen und sich detailliert Untersuchen lassen.

Wir stellen hier einige Methoden, Alternativen und Hausmittel vor, die den Haarwuchs sicherlich förderlich sind.

Inhalte


Propecia / Finasterid

Der Wirkstoff Finasterid als Haarwuchsmittel ist eine wirksame Lösung beim Verlust der Haare, sofern es sich um eine androgenetische Alopezie (AGA) handelt.

Jedoch zeigen neuere Studien seit 2015, dass die Einnahme von Finasterid (Propezia®) ernsthafte Nebenwirkungen (Depression, Impotenz, Hodenverkleinereung) haben kann, welche unter Umständen auch nach Absetzen des Medikaments nicht mehr reversibel (rückgängig zu machen) sind.

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Studie Finasterid


Thiocyn

Das Haarserum oder Haarwachstum Mittel ist ein frei verkäuflicher Wirkstoff, der auf eine langjährige Forschung basiert

Das natürliche Molekül Thiocyanat in Thiocyn Haarserum unterstützt den Zellstoffwechsel in der Haarwurzel. Zudem entgiftet Thiocyanat freie Radikale, die permanent während des Stoffwechsels entstehen, Zellschäden hervorrufen und so das Haarwachstum stören können. Thiocyanat stärkt so die Haarwurzel und schützt sie gegenüber wachstumsstörenden Einflüssen.

Die positiven Ergebnisse hinsichtlich der Wirksamkeit und Verträglichkeit des Thiocyn Haarserums werden durch eine klinisch-dermatologische Anwendungsstudie bestätigt.

Klinisch-dermatologischer Anwendungstest über einen 36-wöchigen Zeitraum, 20 Probanden mit Haarausfall (10 Frauen, 10 Männer), dermatest Research Institute, 2016.

Haarwuchsmittel


Minoxidil

Der in einem Blutdruckmedikament enthaltene Wirkstoff Minoxidil wurde durch Zufall entdeckt und soll gem. Forschungen eine haarwuchsfördernde Wirkung haben. Der Vorteil wird hier gesehen, dass es keine starken Nebenwirkungen gibt, wie bei anderen Produkten gibt. Auf der anderen Seite gibt es keine Sicherheit für neuen Haarwuchs, eher dass die noch bestehenden Haar nicht weiter ausfallen. Lediglich bei einigen Patienten führte die Einnahme des Mittels dazu, dass ihnen mehr Haare wuchsen.

Die Wirkung hört mit dem Absetzen des Wirkstoffes wieder auf, bis dahin muss dieser 2 x täglich in die Kopfhaut einmassiert werden.

Topisches Minoxidil ist heute die am häufigsten empfohlene Behandlung der androgenetischen Alopezie. Es ist in 2% und 5% Lösungen für Haarausfall erhältlich. Die 2%ige Lösung ist die einzige, die von der FDA für den Einsatz bei weiblichen Patienten zugelassen ist. Es stimuliert das neue Haarwachstum und hilft, den Haarausfall bei Personen mit androgenetischer Alopezie (AGA) zu stoppen. Zu den Nebenwirkungen gehören ein vorübergehender Ausfall während der ersten 4 Monate der Anwendung und Kontaktdermatitis. Quelle


PRP Therapie

Bei dieser Eigenblut Therapie wird nach einer kleinen Blutentnahme, das PRP natürlich aus Ihrem Eigenblut gewonnen und in einer Zentrifuge aufbereitet. Danach werden plasmareichen Blutplättchen an den betreffenden Stellen mit feiner Spritzen injiziert.

Hinsichtlich dem Konzentrat ist dies eine sehr natürliche Methode die Haarwurzeln mit "Nährstoffen" zu versorgen und Stoffwechselprozesse anzuregen.

Außerdem ist diese Methode sehr schonend und die Therapie ist schnell durchgeführt.

Eine Studie kommt zu dem Ergebnis: Plättchenreiches Plasma (PRP) und autologe proteinbasierte Behandlungen haben sich in jüngster Zeit als potenzieller therapeutischer Ansatz für Haarausfall-bedingte Erkrankungen wie androgenetische Alopezie und Alopezie areata erwiesen. Die Sicherheit und Wirksamkeit wiederholter intrakutaner Injektionen von PRP hat sich in einer Reihe von randomisierten klinischen Studien als förderlich für das Haarwachstum erwiesen. Biologisch aktive Proteine und Zytokine, die bei der Aktivierung der Blutplättchen freigesetzt werden, haben gezeigt, dass sie die Follikulogenese induzieren und die Anagenwachstumsphase der ruhenden Zwiebeln aktivieren. Studie anzeigen

Behandlung zeigen


Kürbiskernöl

Dem Kürbiskernöl werden zurecht viele gute Eigenschaften zugeschrieben. In einer Studie wurde ein Nachweis für eine Förderung des Haarwachstums erbracht.

Ausgangslage war die Festellung, dass Kürbiskernöl die Sterioid 5a Reduktase blockiert welche auch ursächlich gesehen wird für Haarausfall. Wie schon unter dem Wirkstoff Finasterid geschrieben wird die Umwandlung von Testosteron zu DHT, als ursächlich für Haarverlust gesehen. Bisherige Erkenntnis ist hier eine besondere Empfindlichkeit der Haarfolikel auf DHT = Dihydrotestosteron.

Es muss hier aber eingeschränkt gesagt sein, dass die Studie nur an asiatischen Männern bzw. Haartyp gemacht wurden und die Grundgesamtheit mit 76 Partizipanten nicht sehr groß ist. Auf der anderen Seite wurde die Studie mit hoher wissenschaftlicher Methodik durchgeführt.

Studie aufrufen und anzeigen


Entspannen - Entschleunigen

Stress, psychischer Druck, seelische Belastungen – jeder reagiert darauf anders. Man vermutet, dass es auch einen stressbedingten Haarausfall gibt.


Schädliche Genußmittel vermeiden

Alkohol, Nikotin und andere Drogen sind allgemein gesundheitsschädlich und können das Gleichgewicht der Wachstumszyklen der Haarfollikel (Haar-Wurzel) nachhaltig stören. Neueren Studien zufolge beschleunigt z.B. Tabakkonsum nachweislich den Haarausfall.


Gesunde Nahrungsmittel

Einseitige Ernährung ohne Ballaststoffe und Spurenelemente kann den Säure-Basenhaushalt aus dem Gleichgewicht bringen und eine weitere Ursache für Haarverlust darstellen.

Eine Reduktion von Zucker, Koffein, tierischem Fett sowie Weißmehl erscheint eine sinnvolle Maßnahme für ein besseres Gleichgewicht der haarproduzierenden Zellen zu sein.

Studien weisen darauf hin, dass sich Sojaprodukte, Kürbiskerne (Kürbiskernöl) oder auch Bockshornklee (Curry) positiv auf das Haarwachstum auswirken.